die Künstlerin hinter Mabel Artworks
Hey, ich bin Saskia -
Kennst du dieses Gefühl, wenn man ständig versucht, irgendwo hineinzupassen?
So zu funktionieren, wie man eben funktionieren sollte: nicht zu laut, nicht zu viel, nicht zu chaotisch sein. Irgendwie alles im Griff haben – obwohl im Kopf eigentlich hundert Gedanken gleichzeitig stattfinden.
Genau so hat sich vieles für mich lange angefühlt.
Für mich war das Malen deshalb von Anfang an etwas Besonderes, weil dort plötzlich genau das wegfällt, was sonst so laut ist: dieses ständige Denken, Vergleichen und Funktionieren.
Es war das erste Mal, dass sich etwas wirklich frei angefühlt hat.
Ohne Druck. Ohne Erwartungen. Ohne ständig zu hinterfragen, ob etwas „richtig“ ist.
Ich glaube, wir sind im Alltag oft so sehr damit beschäftigt, Erwartungen zu erfüllen,
dass wir völlig vergessen, wie gut es sich anfühlt, einfach intuitiv zu handeln.
Und genau auf diese Weise entstehen meine Werke bis heute.
Nicht nach festen Konzepten oder klaren Skizzen, sondern aus dem Prozess heraus.
Ich beginne oft, ohne genau zu wissen, wohin sich ein Bild entwickeln wird – und gerade das liebe ich daran. Denn manchmal entstehen die schönsten Dinge genau dann, wenn man aufhört, alles durchplanen zu wollen.
Ich experimentiere unglaublich gerne mit verschiedenen Materialien, Farben und Techniken, weil Kunst für mich etwas Lebendiges ist. Sie darf sich verändern und weiterentwickeln, genau wie wir selbst.
Meine Werke sollen am Ende nicht einfach nur dekorativ sein oder perfekt zur Einrichtung passen.
Viel wichtiger ist mir das Gefühl, das sie auslösen: diese besondere Atmosphäre, die man manchmal spürt, ohne sie richtig erklären zu können.
Vielleicht kennst du genau das.
Ich möchte Kunst schaffen, die nahbar bleibt.
Für mich muss niemand ein Werk analysieren oder „richtig verstehen“.
Kunst ist persönlich und jeder empfindet etwas anderes dabei.
Vielleicht Ruhe. Vielleicht Neugier. Vielleicht einfach dieses Gefühl, dass plötzlich etwas stimmig wirkt.
Am schönsten finde ich den Gedanken, dass meine Bilder Teil echter Räume werden.
Orte, an denen gelebt, gelacht, gefeiert und manchmal einfach nur kurz durchgeatmet wird.
Denn genau dort entfaltet Kunst für mich ihre größte Wirkung.
